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Statuten der Freiwilligen Feuerwehr Oberiberg von 1925 Die Original-Statuten unserer Feuerwehr von 1925 sind zu Vorschein gekommen, klicken Sie auf das Bild und sehen Sie sich dieses interessante Dokument an! 30.08.06 / Werner Bindschedler, Fw Oberiberg |
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Feuerwehr Oberiberg von 1913 bis 1984
1918 Die Feuerwehr erhält den ersten Hydrantenschlüssel, weil der Schlüssel der Wasserversorgung Moos nicht immer vorhanden war. 1919 Es werden neue Leitern in Auftrag gegeben. 1920 Von der Raiffeisenbank werden Fr. 500.- ausgeliehen um neues Material zu beschaffen, darunter je 10 Helme und Rettungsgürtel.Der Verein zählt nun 27 Aktivmitglieder. Die neuen Leitern stehen nun zur Verfügung, die längste misst 12 Meter. 1921 Im Zeughaus Schwyz werden für Fr. 3.- pro Stück 50 Waffenröcke gekauft. Die grosse Leiter wird mit Streben ausgerüstet. 1922 Ein Antrag an die Gemeinde, den Beitrag an die Feuerwehr von Fr. 200.- auf Fr. 400.- zu erhöhen, wird abgelehnt. Am 31. Juli 1922 wird die Oberiberger Feuerwehr zur Unterstützung bei einem Grossbrand in Studen aufgeboten. Die Oberiberger erhalten den Auftrag weitere Häuser gegen Flugfeuer zu schützen. Da weder Hydranten noch andere Löschmittel im Dorf vorhanden sind, brennen sieben Häuser nieder.In diesem Jahr tritt die Oberiberger Feuerwehr dem schweizerischen Feuerwehrverein bei. 1923 Für Fr. 600.- kann eine Spritze mit Schlauchwagen und 200 Meter Schlauch gekauft werden. 1926
Ein Feuerwehrhaus wird gebaut, die
Raiffeisenbank gewährt dafür einen Vorschuss, alle Mitglieder leisten
Fronarbeit. Nun zählt die Feuerwehr 36 1928 Bei einer Alarmübung wird festgestellt, dass das Horn zu wenig gehört wird, man beschliesst zur Alarmierung künftig die Kirchenglocken läuten zu lassen. 1929 Die Gemeinde erhöht den Beitrag von Fr. 200.- auf Fr. 300.- Am 18. Februar steht ein Stall in der Bogenmatt in Vollbrand. 1933 Brand eines Wohnhauses bei der Kirche. 1934 Je ein Brand beim "Chiläsefi" und in der Schreinerei werden erfolgreich bekämpft. 1935 Die Oberiberger organisieren die Delegiertenversammlung des kantonalen Feuerwehrverbandes. Ein Brandfall in der Jessenen. 1936 Ein Leiterwagen wird gekauft. Brandfall in der Gschwend. 1938 Das 25-Jahr-Jubiläum wird gefeiert. 1939 Der Kanton subventioniert Anschaffungen mit 40-45 %. 1944 Anstelle des Gemeindebeitrages von Fr. 300.- erhält der Verein die Feuerwehrsteuer von ca. 370.- pro Jahr. (Jeder Bürger bezahlt Fr.4.- plus 50 Rp. pro 1000 Fr. Vermögen.)
1949 Acht Kameraden werden mit Kübelspritzen ausgerüstet. 1950 Am 26. Januar brennt ein Haus im Tschalun, nur mit grosser Mühe können die Nachbar-Gebäude gehalten werden. Am 12. Oktober kommt es auch noch zu einem Stallbrand in der Frimatt. 1952 Die Feuerwehr Oberiberg wird zur Unterstützung nach Unteriberg gerufen, wegen des starken Schneefalls kommen sie gerade rechtzeitig zum "Znüni" am Brandplatz ein. Ein weiterer Brand wird durch einen Blitzschlag ausgelöst und äschert den Weidstall in der Michelmatt ein. 1953 Bei einem Gewitter werden gleich zwei Brände durch Blitzschlag verursacht, zwei Ställe brennen vollständig nieder. 1954 Auch dieses Jahr müssen wieder einige Kaminbrände gelöscht werden. Ein Brand mit grosser Rauchentwicklung im Posthotel kann rechtzeitig gelöscht werden. 1955 Ein gefährlicher Zimmerbrand kann dank rechtzeitiger Entdeckung durch Kirchgänger erfolgreich gelöscht werden. 1956 Einige Feuerwehrleute sind in Unteriberg bei einem Brand im Einsatz, diese Brand fordert zwei Todesopfer. 1958
Jeder Feuerwehrmann erhält einen
Stahlhelm. Eine Scheune in der Guggeren brennt infolge Blitzschlages nieder. 1963 Das 50-Jahr-Jubiläum wird gefeiert. Der Verein zählt jetzt 38 Aktivmitglieder. 1964 Die Delegiertenversammlung findet wieder in Oberiberg statt. Das Feuerwehrhaus wird renoviert. Der erste Brand in diesem Jahr betrifft den Stall des neuen Feuerwehr-Kommandanten. Die alte Feuerwehrspritze wird verkauft. 1966 Am Schluss der Generalversammlung gibt es einen Feueralarm, der Brand des Hauses Sternen im Tschalun kann rasch gelöscht werden. 1967 Hydranten und Schlauchmaterial werden auf Storz-Kupplung umgebaut. Ein Elektro-Korps wird gebildet und der Telefonalarm wird eingeführt. 1969 Eine Motorspritze Typ 2 wird von der Gemeinde zur Verfügung gestellt. 1970 Der Feuerwehrdienst im neu erbauten Sportzentrum Hoch-Ybrig wird von der Oberiberger Feuerwehr übernommen. 1971 Im Hoch-Ybrig kann der Brand der "Mettlers Hütte" mangels Löschwasser nicht gelöscht werden. Dank raschem Motorspritzeneinsatz kann das Haus Dettling in der unteren Jessenen gehalten werden, obwohl der brennende Schopf sehr nahe ist. 1973 Nun ist die Gemeindekanzlei zuständig für das Rechnungswesen der Feuerwehr und muss das notwendige Material zur Verfügung stellen. Die Feuerwehr-Ersatzsteuer wird auf Fr. 20.- erhöht. Von nun an steht auch Ölwehrmaterial zur Verfügung, 2 Mann besuchen einen Ölwehrskurs. Im Juni geht der Sagenbach über die Ufer, was einen Einsatz zur Folge hat. 1974 Hochwasser im Neuseewen und im Gebiet Roggenstock-Dolen, einige Untergeschosse müssen ausgepumpt werden.
1978 Der erste Einsatz beginnt bereits in der Silvesternacht, ein Wohnungsbrand wegen eines defekten Fernsehers erfordert den Einsatz der Feuerwehr. 1981 In diesem Jahr wird der Atemschutz eingeführt und das Feuerwehrhaus einer gründlichen Renovation unterzogen. Am 30. August brennt der Stall bei der Kapelle vollständig nieder, jedoch kann das nahe liegende Wohnhaus gehalten werden. 1982 Am 18. Mai erhält die Feuerwehr ein Tanklöschfahrzeug, welches schon im ersten Jahr bei fünf kleineren Einsätzen gebraucht wird, unter anderem auch für einen Holzsilo-Brand in Unteriberg. Es wird beschlossen, dass bei einem Ernstfall auf der Ibergeregg auch die Oberiberger Feuerwehr alarmiert wird, dies wegen des kürzeren Anfahrtswegs gegenüber dem der Schwyzer Feuerwehr. 1983 Die Gemeinde bewilligt Überkleider für die ganze Mannschaft. Für sieben TLF-Fahrer wird der Sonn- und Feiertags-Pikett eingeführt. 1984 Am 2. August brennt das alte Schützenhaus in Neuseewen nieder, Grund ist unvorsichtiger Umgang mit Feuerwerk. Ein gefährlicher Schwelbrand in einem Ferienhaus erfordert den Einsatz des Atemschutzes.
Zusammenfassung aus dem Heft: 75 Jahre Freiwillige Feuerwehr Oberiberg 04.06.04 / Werner Bindschedler, Fw Oberiberg Fotos: zvg |